Nachhaltigkeit ist im deutschen Profifußball längst mehr als ein freiwilliges Zusatzthema. Wer in der Bundesliga spielen will, muss nachweisen, dass er Nachhaltigkeit systematisch steuert. Marika Bernhard leitet das Thema bei der Bundesliga-Gruppe und kennt die Herausforderung, 36 Vereine unterschiedlicher Größe mitzunehmen. Ein Gespräch über den Mut zur Anpassung, den Spagat zwischen Vorreiterrolle und Praxistauglichkeit und die Frage, wie aus Pflicht echte Wirkung wird.

Frau Bernhard, die Bundesliga-Gruppe ist als Ligaorganisation für den Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga zuständig und vergibt die Lizenzen an die Klubs. Welche Kriterien muss ein Verein neben der sportlichen Qualifikation erfüllen, um eine Lizenz zu erhalten?

Marika Bernhard: Neben der sportlichen Qualifikation müssen Klubs im Lizenzierungsverfahren umfangreiche Anforderungen in Bereichen wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Infrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen, Sport, Personal und Spieltagsorganisation erfüllen. Ziel ist es insbesondere, den Liga-Spielbetrieb zu sichern sowie die Integrität und Stabilität des Wettbewerbs sicherzustellen. Dazu gehören etwa der Nachweis solider Finanzplanung, geeigneter Stadien und Trainingsbedingungen sowie professioneller Nachwuchsarbeit. Seit der Saison 2023/24 ist zudem Nachhaltigkeit als verbindliches Lizenzierungskriterium hinzugekommen und ergänzt diesen Kanon um ökologische, soziale und governance-bezogene Anforderungen.

Wo steht der Profifußball heute in Sachen Nachhaltigkeit?

Marika Bernhard: Der Profifußball hat hier in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Nachhaltigkeit wird nicht mehr projektbezogen gedacht, sondern systemisch gesteuert; so ist sie zur Managementaufgabe geworden. Auf diese Weise entstehen Strukturen, Daten und messbare Wirkung in der Breite. Um ein paar Beispiele zu nennen: Alle Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben mittlerweile eine Nachhaltigkeitsstrategie, sie bilanzieren ihre Treibhausgasemissionen und haben das Thema Inklusion und Vielfalt strukturell verankert. Wir haben uns also auf den Weg gemacht – so früh und umfangreich wie kaum eine andere Profisport-Liga. Gleichzeitig liegen in den einzelnen Themen der Nachhaltigkeit noch Meter vor uns: Die größte umweltbezogene Herausforderung besteht weiterhin in der Reduktion indirekter Emissionen. Das betrifft insbesondere die An- und Abreise von Fans – die Klubs haben aber auch in diesem Bereich in den vergangenen Jahren schon vieles in die Wege geleitet. Angesichts der gesellschaftspolitischen Lage wird in den kommenden Jahren zudem die Rolle des Fußballs als Ort und Akteur der Begegnung und Teilhabe gefragt sein. Übergeordnet gilt es, die teils sehr unterschiedlichen Ausgangslagen der Klubs zu berücksichtigen und gleichzeitig weiterhin konkrete, messbare Wirkung zu forcieren.

Seit der Saison 2023/24 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil der Lizenzierung und damit das jüngste Kriterium und weltweit erstmalig in einer großen Profiliga. Wie waren die Reaktionen darauf?

Marika Bernhard: Die Einführung wurde mit großem Interesse verfolgt – national wie international. Innerhalb der Bundesliga gab es eine breite Zustimmung zum Ziel, Nachhaltigkeit strukturell zu verankern. Gleichzeitig war uns bewusst, dass dies für viele Klubs ein neuer Themenbereich ist. Deshalb haben wir den Prozess eng begleitet, Orientierung gegeben und bewusst auf Entwicklung statt auf kurzfristige Einzelmaßnahmen gesetzt. Das ging dem einen oder anderen „an der Seitenlinie“ nicht schnell genug, die Daten zeigen aber: Die Strukturen zeigen Wirkung. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die Bundesliga international Vorreiter für Nachhaltigkeit im Sport.

Die ursprüngliche Nachhaltigkeitsrichtlinie umfasste 117 Kriterien, inzwischen sind es 54. Was hat Sie zu dieser Anpassung bewogen und was können andere Branchen daraus lernen, die vor ähnlichen Regulierungsfragen stehen?

Marika Bernhard: Die Anpassung war ein bewusster Schritt hin zu mehr Fokussierung und Wirksamkeit. In der Anfangsphase ging es darum, die Themenbreite abzubilden. Im ersten Pilotjahr konnten wir im engen Austausch mit den Klubs und mit zunehmender Erfahrung erkennen, wo die größten Hebel liegen. Weniger, aber dafür konkret priorisierte Kriterien schaffen mehr Klarheit und ermöglichen eine zielgerichtete Umsetzung. Andere Branchen können daraus lernen, regulatorische Systeme iterativ zu entwickeln – mit dem Mut zur Anpassung und dem Anspruch, Komplexität dort zu reduzieren, wo sie Umsetzung hemmt. Übergeordnet gilt es, die teils sehr unterschiedlichen Ausgangslagen der Klubs zu berücksichtigen und gleichzeitig weiterhin konkrete, messbare Wirkung zu forcieren.

Was passiert konkret, wenn ein Klub die Kriterien verfehlt? Gibt es Sanktionen oder eher Entwicklungspfade?

Marika Bernhard: Unser Ansatz ist klar entwicklungsorientiert. Ziel ist es, Klubs auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und Fortschritt zu ermöglichen – und dabei alle unabhängig von der Ausgangslage und den Möglichkeiten mitzunehmen. Sanktionen sind möglich, stehen aber nicht im Vordergrund – entscheidend ist die kontinuierliche Verbesserung. Dementsprechend ist auch die Nachhaltigkeitslizenzierung aufgebaut: Sie beinhaltet „A-Kriterien“, die ausnahmslos erfüllt werden müssen, um am Spielbetrieb teilzunehmen. Darüber hinaus gibt es „B-Kriterien“, deren Nichterfüllung zum Beispiel mit Geldstrafen geahndet werden können, und solche, die als Empfehlungen zu betrachten sind („C-Kriterien“). Erfreulicherweise weist ein Großteil der Klubs aber jährlich freiwillig auch die Erfüllung der C-Kriterien nach. Das zeigt: Auch für die Klubs ist die Nachhaltigkeitslizenzierung kein reines Kontrollinstrument, sondern Unterstützung im Transformationsprozess.

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Ligaorganisation und Klubs in Sachen Nachhaltigkeit über die Lizenzierung hinaus aus?

Marika Bernhard: Die Lizenzierung ist nur der Rahmen – die eigentliche Arbeit findet im kontinuierlichen Austausch statt. Wir arbeiten durch Sprechstunden, Leitfäden, Good Practice Sharing, Schulungen, Workshops und Dialogformate sehr eng mit den Klubs zusammen. So haben wir beispielsweise gemeinsam mit der Leuphana Universität in Lüneburg den Studiengang Nachhaltigkeitsmanagement im Sport und in Sportorganisationen ins Leben gerufen. Durch teilweise langjährige Erfahrung und die praktische Arbeit gibt es wiederum in den Klubs eine Menge Expertise, die sie mit uns und anderen Klubs teilen – unter anderem im erstmals erschienenen Nachhaltigkeitsreport des deutschen Profifußballs. Im Rahmen unserer jährlichen Fachtagung Nachhaltigkeit, die wir gemeinsam mit dem DFB durchführen, haben die Klubs aller Profiligen (Männer und Frauen) die Möglichkeit, persönlich in den Austausch zu gehen, voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Zudem bauen wir Datenstrukturen und Reporting-Systeme auf, um Fortschritt messbar und vergleichbar zu machen.

In der Bundesliga und 2. Bundesliga spielen 36 Vereine unterschiedlicher Größe, Organisation und Budgets. Spiegelt sich diese Unterschiedlichkeit auch in Sachen Nachhaltigkeit wider? Wie balancieren Sie einheitliche Standards mit der enormen Heterogenität der Klubs?

Marika Bernhard: Ja, die Unterschiede sind deutlich – und spiegeln sich auch im Nachhaltigkeitsengagement wider. „Große“ Klubs verfügen naturgemäß oft über mehr Ressourcen und Strukturen, „kleinere“ Klubs sind häufig näher an lokalen Initiativen und gesellschaftlichen Themen. Unser Ansatz ist es, gemeinsame Mindeststandards zu definieren, gleichzeitig aber ausreichend Flexibilität für individuelle Lösungen zu lassen. So schaffen wir eine gemeinsame Richtung, ohne die Vielfalt und spezifischen Stärken der Klubs einzuschränken.

Gibt es ein Projekt, das Ihnen persönlich besonders im Kopf geblieben ist?

Marika Bernhard: Der jährlich stattfindende TOGETHER!-Spieltag, den ich gerade erwähnt hatte, zeigt eindrucksvoll, welche Strahlkraft und Reichweiten der deutsche Profifußball bei gesellschaftlichen Themen hat, wenn alle 36 Klubs mitwirken. Das gelingt vor allem deshalb, weil der Spieltag und die kommunikativen Maßnahmen auf einem breiten Fundament aufsetzen – Klubs, Liga und Bundesliga-Stiftung sprechen nicht nur über Engagement, sondern sie praktizieren es an 365 Tagen im Jahr auf umfangreiche und wirksame Weise.

Nachhaltigkeit kostet erst einmal Geld und Ressourcen. Wie überzeugen Sie Klubs davon, dass sich das auch wirtschaftlich lohnt?

Marika Bernhard: Nachhaltigkeit ist kein reiner Kostenfaktor, sondern ein Investitionsfeld. Viele Maßnahmen – etwa im Energiebereich oder bei Ressourcenmanagement – zahlen sich langfristig auch finanziell aus. Darüber hinaus stärkt nachhaltiges Handeln die Marke, erhöht die Attraktivität für Partner und Sponsoren und reduziert Risiken, zum Beispiel durch regulatorische Anforderungen. Wir argumentieren daher nicht nur normativ, sondern klar betriebswirtschaftlich: Nachhaltigkeit ist ein Bestandteil zukunftsfähigen Wirtschaftens. Nicht zuletzt verfolgen wir auch den Ansatz, die gemeinsamen Bemühungen sichtbar zu machen, damit sie auch die entsprechende Anerkennung finden. Neben dem bereits erwähnten Nachhaltigkeitsreport ist hier zum Beispiel auch der TOGETHER!-Aktionsspieltag zu nennen, bei dem die Liga, die Bundesliga-Stiftung und die Klubs gemeinsam ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt senden und in dessen Rahmen an vielen Standorten klubeigene Initiativen aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich kommunikativ beleuchtet werden.

Wenn wir nach vorn schauen: Welches Ziel haben Sie für die Bundesliga in Sachen Nachhaltigkeit in fünf Jahren?

Marika Bernhard: Nachhaltigkeit soll ein noch tiefer integrierter Bestandteil des Profifußballs sein – auf Grundlage von validen und vergleichbaren Daten zur Steuerung der ligaweiten Nachhaltigkeitsprozesse und von ambitionierten Zielen mit messbaren Fortschritten. Gleichzeitig wollen wir international weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen und Impulse setzen. Kurzum: Im engen Zusammenspiel mit den Klubs wollen wir mit unserer Arbeit den Fußball nachhaltig erfolgreich weiterentwickeln und noch mehr Menschen dafür begeistern, aktiv an der Transformation mitzuwirken.

Die Fragen stellte Maike Weismantel.


Marika Bernhard leitet den Bereich Nachhaltigkeit der Bundesliga-Gruppe und verantwortet die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des deutschen Profifußballs. Zuvor war sie für die Bundesliga-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Duale Hochschule Baden-Württemberg tätig. Neben ihrer Arbeit für den Profifußball engagiert sie sich für nachhaltiges Wirtschaften und soziale Innovation. 2024 absolvierte sie das MBA Essentials Programme der London School of Economics (LSE).


Nachhaltigkeit in der Vereinspraxis

Umweltgroschen und Fanmobilität

von Steffen Lindenmaier: Leiter Stabsstelle Nachhaltigkeit/Corporate Sustainability, Geschäftsführer VfB-Stiftung

„Kurz bevor der Schiedsrichter das Heimspiel anpfeift, singen in unserer Arena Zehntausende Fans die Hymne „Stuttgart kommt“. In diesem Moment wird spürbar, was einen Fußballverein ausmacht: Er ist weit mehr als eine Mannschaft oder ein Wirtschaftsunternehmen. Er stiftet Identität, vermittelt Heimat und verbindet Menschen.

Mich beschäftigt dann immer wieder eine Frage. Wenn unser Verein Menschen so stark bewegen und verbinden kann, wofür können wir diese Kraft eigentlich noch nutzen? Natürlich bleibt unser sportlicher Erfolg der Kern unseres Handelns. Dafür arbeiten wir jeden Tag. Aber ich bin überzeugt, dass die Verantwortung eines Vereins nicht mit dem Schlusspfiff endet. Wer so viele Menschen erreicht und bewegt wie der VfB, kann auch Impulse für gesellschaftliche Entwicklungen setzen. Deshalb gehört Verantwortung für mich genauso zu einem modernen Fußballverein wie wirtschaftliche Stabilität und sportliche Ambition.

Diese Überzeugung wurde sehr konkret, als wir unsere erste Treibhausgasbilanz erstellt haben. Sie zeigte, dass ein wesentlicher Teil unserer Emissionen nicht im Stadion entsteht, sondern auf dem Weg dorthin, durch die An- und Abreise unserer Fans an Spieltagen. Für mich war klar: Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir dort ansetzen, wo wir gemeinsam die größte Wirkung erzielen können.

So entstand zur Saison 2023/24 der Umweltgroschen – ein zusätzlicher Beitrag auf Tickets und Dauerkarten, mit dem wir seither gemeinsam mit unseren Fans den ökologischen Fußabdruck rund um unsere Heimspiele verringern und Maßnahmen zur Klimaanpassung unterstützen. Entscheidend war für mich jedoch von Anfang an, dass daraus kein Symbolprojekt wird.

Ich habe gelernt, dass Verantwortung Geduld braucht. Veränderung entsteht nicht über Nacht. Menschen machen mit, wenn sie verstehen, warum etwas sinnvoll ist, und wenn sie erleben, dass ihr eigener Beitrag tatsächlich einen Unterschied macht.

Heute zeigt sich die Wirkung in verschiedenen Bereichen. Wir fördern eine klimafreundlichere Fanmobilität, unterstützen die Renaturierung eines Moors, bieten Führungen bei einem Biodiversitätslehrpfad am VfB-Clubzentrum an und entwickeln Projekte wie die VfB-Erde, die aus dem ausgetauschten Stadionrasen entsteht und an Schulen, Kindergärten und soziale Einrichtungen weitergegeben wird.

Konkret wird unsere Arbeit auch am Spieltag selbst sichtbar. Unsere Mobilitäts-App belohnt klimafreundliche Anreisen, der weiß-rote Fanbus für die gemeinsame Anreise wird hervorragend angenommen, und mit neuen Mülltrennsystemen wollen wir die Recyclingquote gemeinsam weiter steigern. Entscheidend ist dabei nicht die einzelne Maßnahme, sondern das Potential vieler Menschen, gemeinsam etwas zu verändern.

Genau darin liegt für mich die besondere Kraft des Fußballs. Menschen kommen zusammen, weil sie dieselbe Leidenschaft teilen. Diese Gemeinschaft kann weit mehr bewegen als 90 Minuten auf dem Platz. Wenn es uns gelingt, diese Gemeinschaft dafür zu gewinnen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Schritt für Schritt Entwicklungen anzustoßen, gewinnt am Ende nicht nur der Verein. Dann gewinnt auch die Gesellschaft.“


Schulkooperationen und Wertevermittlung

von Minou Meyer-Scharrer CSR- und Nachhaltigkeitsverantwortliche, SV 07 Elversberg

„Für uns als SV 07 Elversberg bedeutet gesellschaftliche Verantwortung, Haltung nicht nur zu formulieren, sondern im Alltag sichtbar zu machen. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung haben weder im Fußball noch in unserer Gesellschaft einen Platz. Deshalb möchten wir jungen Menschen Werte wie Respekt, Toleranz und Vielfalt vermitteln und gemeinsam ein Zeichen für ein offenes Miteinander setzen.

Ein wichtiger Schritt war die Übernahme der Patenschaft für die Walter-Bernstein-Grundschule in Schiffweiler, die Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist. Diese Partnerschaft passt zu unserem Leitbild, das von regionaler Verbundenheit, familiärer Nähe und gelebter Gemeinschaft geprägt ist. Gleichzeitig unterstreicht sie unseren Verhaltenskodex, in dem wir uns klar gegen jede Form von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt positionieren.

Aus dieser Patenschaft entstand die Idee, jedes Jahr im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam mit der Schule eine Aktion zu gestalten. Uns geht es nicht um ein einmaliges Zeichen, sondern darum, Kinder früh für diese Themen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert.

In diesem Jahr haben wir den Projekttag gemeinsam mit dem Adolf-Bender-Zentrum durchgeführt, das sich seit vielen Jahren im Saarland für Demokratie und Menschenwürde einsetzt. Der Tag begann mit einem Workshop, in dem die Schülerinnen und Schüler altersgerecht erfuhren, dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion – die gleichen Rechte haben und respektvoll miteinander umgehen sollten.

Im Anschluss besuchten vier Spieler unserer Profimannschaft die Schule. In einer offenen Gesprächsrunde beantworteten sie die Fragen der Kinder und sprachen über ihre Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung. Solche Begegnungen machen unsere Botschaft greifbar und zeigen, dass Profifußballer auch außerhalb des Spielfelds Vorbilder sein können.

Ein Höhepunkt war die gemeinsame Gestaltung eines Banners. Als sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt verewigten sich alle Kinder und unsere Spieler mit bunten Handabdrücken darauf. Dass das Banner später vor unserem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld auf dem Spielfeld präsentiert wurde, war für uns ein besonderer Moment, denn so konnten wir die Botschaft weit über die Schule hinaustragen.

Die positive Resonanz hat uns darin bestätigt, wie wichtig solche Projekte sind. Unsere Beiträge in den sozialen Medien stießen auf großes Interesse, und auch die Versteigerung des TOGETHER!-Spielballs zugunsten des Adolf-Bender-Zentrums wurde sehr gut angenommen. Besonders freut uns das positive Feedback von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, Fans und Mitarbeitenden. Es zeigt, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Deshalb möchten wir diese Partnerschaft langfristig fortführen und auch künftig ein sichtbares und gelebtes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt setzen.“

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