Um ihre wertvolle Arbeit fortsetzen und weiter ausbauen zu können, ist die Plattform auf die Unterstützung durch Spenden und Fördermittel angewiesen. Mit steigender Nachfrage wächst auch der Bedarf an qualifizierten Beratern und technischer Infrastruktur. Jede Spende trägt dazu bei, dass krisenchat.de weiterhin rund um die Uhr erreichbar ist und schnell auf Anfragen reagieren kann.
Mit über 50.000 Beratungen pro Jahr berät ist krisenchat das mit Abstand größte, digitale psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland. Über 350 Krisenberater:innen sind jeden Monat aktiv und werden von inzwischen über 100 Angestellten begleitet. Auf Social-Media-Kanälen wie TikTok und Instagram, aber auch Reddit erreicht krisenchat monatlich über eine Million Menschen.
Seit Februar 2022 unterstützt krisenchat Ukrainian auch Menschen aus der Ukraine, die psychologische Unterstützung und Begleitung benötigen. Auf Telegram wird professionelle Beratung auf Ukrainisch und Russisch per SMS und Telegram altersunabhängig und ebenfalls kostenlos angeboten. Hier schaffen unsere Berater:innen aktuell 1.500 Beratungen pro Monat, mit insgesamt über 25.000 Beratungen seit Beginn des ukrainischen Angebots.
Die Spenden werden für verschiedene Bereiche verwendet, unter anderem für die Ausbildung der Berater:innen, die technische Wartung und Weiterentwicklung der Plattform sowie für Öffentlichkeitsarbeit, um noch mehr Betroffene zu erreichen. Dabei legt krisenchat großen Wert auf Transparenz und berichtet regelmäßig über die Verwendung der Gelder, z.B. im aktuellen Jahresbericht: https://krisenchat.de/downloads/Jahresbericht/krisenchat_Jahresbericht_2023.pdf
Mehrere Studien in Zusammenarbeit mit dem BMG, dem Universitätsklinikum Leipzig und der Charité Berlin zeigen, dass krisenchat wirksame Hilfe leistet: Knapp die Hälfte der Kinder und Jugendlichen, die eine Beratung mit Empfehlung an ein lokales Versorgungsangebot oder eine Vertrauensperson erhalten haben, sind dieser Empfehlung gefolgt. 88% der Nutzerinnen und Nutzer würden krisenchat weiterempfehlen.
Zudem gaben über 65% an, bisher mit niemandem über ihr Problem gesprochen zu haben. Damit erreicht krisenchat effektiv die Dunkelziffer (Baldowski et al. 2023).




